Knöterichpastillen
Komprimat mit Anis und Süßholz. Nur echt mit dem Kreuz!

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Knöterichpastillen
Komprimat mit Anis und Süßholz. Nur echt mit dem Kreuz!
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Knöterichpastillen sind ein deutscher Apotheker-Klassiker, der seit dem 19. Jahrhundert hinter den Glasvitrinen der Offizinen lag — und in unserer Manufaktur in Duisburg seit 1949 nach derselben Rezeptur gepresst wird. Hart komprimiert, mit echtem Anisöl, Süßholz und Knöterich-Aroma, und seit jeher nur echt mit dem geprägten Kreuz.
Knöterich — eine alte Heilpflanze
Der Knöterich, botanisch Polygonum aviculare, war jahrhundertelang fester Bestandteil mitteleuropäischer Klosterapotheken und Kräuterbücher. Schon Hildegard von Bingen kannte das unscheinbare Wegkraut, das auch heute noch zwischen Pflastersteinen am Wegesrand wächst. Verantwortlich für seinen charakteristischen Geschmack sind Gerbstoffe (Tannine), Flavonoide und Kieselsäure — eine Kombination, die der Pflanze ihre leicht herbe, fast erdige Note verleiht. Im europäischen Arzneipflanzen-Lexikon wird der Vogelknöterich heute als traditionelles Kraut für Aufgüsse bei leichten Beschwerden der oberen Atemwege geführt.
Komprimat — die Kunst der gepressten Pastille
„Komprimat“ — dieses heute fast vergessene Wort beschreibt eine besondere Form von Bonbon: nicht gegossen, sondern in einer Pressform aus feinkörniger Zuckermasse hochverdichtet. Diese Technik entstand im 19. Jahrhundert in deutschen und französischen Apotheken, als die ersten „pektoralen Pastillen“ auf den Tresen kamen. Ein Komprimat löst sich anders als ein Bonbon: langsam, gleichmäßig, mit konzentrierter Aromenabgabe. Genau das macht die Knöterichpastille zu einem Charakterstück unter den Lutschpastillen.
Anis, Süßholz und das Kreuz aus Duisburg
Unsere Knöterichpastille folgt einer Rezeptur, die seit drei Generationen kaum verändert wurde. Zucker und Süßholzextrakt bilden die Basis — Süßholz, das seit jeher zu jeder ordentlichen Apotheker-Rezeptur gehörte. Echtes Anisöl gibt die unverwechselbare würzige Spitze, natürliches Knöterich-Aroma die herbe Tiefe. Jede Pastille wird in der Bonbon Müller Manufaktur in Duisburg gepresst und mit dem charakteristischen Kreuz geprägt — unserem Echtheitssiegel seit 1949. Wer einmal das echte Komprimat im Mund hatte, erkennt es ein Leben lang wieder.
Wie schmeckt die Knöterichpastille?
Der Geschmack entwickelt sich in mehreren Phasen. Zuerst zeigt sich das Süßholz mit seiner typischen süßlich-warmen Tiefe, dann setzt das Anis ein, klar und leicht balsamisch. Erst zum Schluss meldet sich der Knöterich mit seiner unverwechselbaren herb-tannigen Note — der Grund, warum dieses Komprimat nicht mit einem gewöhnlichen Bonbon verwechselt werden kann. Eine einzelne Pastille reicht für mehrere Minuten konzentriertes Geschmackserlebnis.
Wann eine Knöterichpastille passt
Genossen werden Knöterichpastillen traditionell langsam und einzeln. Bei trockener Kehle nach einem langen Gespräch, an kalten Wintertagen, als bewusster Pausenmoment am Schreibtisch oder einfach als eigenwilliges Geschmackserlebnis zwischendurch — viele unserer Stammkunden tragen eine kleine Dose ständig in der Tasche. Auch als kleine Aufmerksamkeit zu einem Glas Tee macht die Pastille eine gute Figur.
Gut zu wissen
- Hergestellt nach Apotheker-Originalrezept in unserer Manufaktur in Duisburg, seit 1949
- Mit echtem Anisöl und natürlichem Knöterich-Aroma, ohne synthetische Aromen
- Enthält Rindergelatine — daher nicht für vegetarische Ernährung geeignet
- Halal- und koscher-zertifiziert
- Hinweis: Wer regelmäßig größere Mengen Süßholz- oder Lakritzprodukte verzehrt, sollte die allgemeinen Empfehlungen zum Lakritzkonsum beachten
Du suchst eine bestimmte Größe? Die Knöterichpastillen gibt es bei uns im klassischen 125g Beutel, im handlichen 60g Döschen oder als 5kg Großgebinde für den Wiederverkauf.
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